Nach einer großen Aufräumaktion im Frühjahr 1983 folgte ein erstes Stadtteilfest auf dem Hofgelände mit rund 300 neugierigen, begeisterten Gästen. Und so wurde es dem Verein zum Anliegen in den folgenden Aufbau-Jahren, Bausanierungen und kulturelle Aktivitäten gleichzeitig voranzutreiben und anzubieten, Sponsoren und Helfer/Innen zu motivieren, Schritt für Schritt einen Raum und ein Gebäudeteil nach dem anderen vor dem Verfall zu bewahren und mit neuem Leben zu erfüllen.
Seit 1987, also fünf Jahre nach der Vereinsgründung, hat dann auch die Stadt Kiel begonnen, den Verein Hof Akkerboom e.V. finanziell zu unterstützen. Die Vielzahl der Kulturveranstaltungen und Stadt-teilfeste, historische Wochenenden, Tanz und Folklore, Musik- und Theaterdarbietungen - sogar Kafka und Isaac Singer sind hier aufgeführt worden - ist beeindruckend. Und immer wieder war da auch das Bemühen, neben den großen und fröhlichen Highligts mit leisen Tönen Nachdenkenswertes auf Weg zu bringen: besinnliche Geschichten oder ruhige, intensive Filmerzählungen zu vermitteln, gesellschaftliche Minderheiten einzubeziehen und vor allem einen Ort zu bieten für Eigenaktivitäten in Kursen, Workshops und Auftritten. Eine entscheidende Ausweitung und einen kräftigen Schub erhielt die auch heute immer noch ganz wesentlich ehrenamtlich bestimmte Arbeit des Vereins durch den Ausbau der sogenannten Kulturscheune mit einem kleinen Cafè ab 1997. Ein Kulturrat wurde gebildet. Vorsitzende wurde Silke Reyer, die ehemalige Stadtpräsidentin. Zusammen mit dem Maler